AIKO-Solarmodule: Was steckt hinter der ABC-Technologie?

Wer eine Photovoltaikanlage plant, steht vor einer großen Auswahl an Solarmodulen und unterschiedlichen Zelltechnologien. Ein Hersteller, der dabei auf eine besondere Technologie setzt, ist AIKO. Die sogenannten ABC-Solarmodule zeichnen sich durch eine spezielle Anordnung der elektrischen Kontakte aus. Dadurch soll die verfügbare Fläche der Solarzellen besonders effizient genutzt werden.

Auch bei Lumina Solar setzen wir auf die Solarmodule von AIKO. Die Neostar 3S+ mit 480 und 485 Watt haben wir bereits bei uns auf Lager, sodass sie für passende Projekte zeitnah zur Verfügung stehen. Gleichzeitig richten wir die Modulauswahl nach den jeweiligen Anforderungen und Wünschen unserer Kunden aus. Je nach Projekt können daher auch andere Leistungsstufen und Modulausführungen berücksichtigt werden.

Doch was genau bedeutet ABC-Technologie? Welche Vorteile kann sie bieten und worauf sollten Hausbesitzer bei der Auswahl ihrer Solarmodule achten?

Was ist AIKO?

AIKO ist ein international tätiger Hersteller von Solarzellen und Solarmodulen. Das Unternehmen entwickelt eigene Zelltechnologien und setzt dabei besonders auf die sogenannte ABC-Technologie.

Die Abkürzung ABC steht für „All Back Contact“. Dahinter steckt ein Zellaufbau, bei dem sich sämtliche elektrischen Kontakte auf der Rückseite der Solarzelle befinden. Diese Bauweise unterscheidet sich von vielen herkömmlichen Solarzellen und soll eine effizientere Nutzung der Vorderseite ermöglichen.

Wie funktioniert die ABC-Technologie?

Bei vielen herkömmlichen Solarzellen befinden sich feine metallische Leiterbahnen auf der Vorderseite. Sie leiten den erzeugten Strom ab, bedecken allerdings auch einen kleinen Teil der lichtaufnehmenden Fläche.

Bei der ABC-Technologie liegen die elektrischen Kontakte dagegen vollständig auf der Rückseite der Solarzelle. Die Vorderseite bleibt dadurch frei von den üblichen sichtbaren Kontaktbahnen.

Das bedeutet:

  • Mehr freie Vorderfläche: Das einfallende Sonnenlicht kann die Zelloberfläche weitgehend ungehindert erreichen.
  • Kontakte auf der Rückseite: Die elektrischen Verbindungen befinden sich nicht auf der lichtzugewandten Seite.
  • Gleichmäßige Optik: Die Solarzellen besitzen eine besonders einheitliche Oberfläche, wodurch die Module häufig komplett schwarz erscheinen.

Durch diesen Aufbau kann die verfügbare Fläche effizient genutzt werden. Wie hoch der Wirkungsgrad eines Moduls tatsächlich ausfällt, hängt jedoch immer vom jeweiligen Modell ab.

Welche Vorteile kann die ABC-Technologie bieten?

Die besondere Zellstruktur kann verschiedene Vorteile mit sich bringen. Für Hausbesitzer ist vor allem interessant, wie sich diese Eigenschaften bei der Planung und Nutzung einer Photovoltaikanlage bemerkbar machen können.

Hoher Modulwirkungsgrad

Ein wichtiger Vorteil der ABC-Technologie ist das Potenzial für einen hohen Wirkungsgrad. Da die Vorderseite nicht durch die üblichen metallischen Leiterbahnen bedeckt wird, kann mehr Licht auf die Solarzelle treffen.

Ein hoher Modulwirkungsgrad ist besonders dann interessant, wenn nur eine begrenzte Dachfläche zur Verfügung steht. Denn je höher der Wirkungsgrad, desto mehr elektrische Leistung kann ein Solarmodul auf derselben Fläche bereitstellen.

Einheitliche schwarze Optik

Neben der technischen Leistung spielt für viele Hausbesitzer auch das Erscheinungsbild eine Rolle. Durch die rückseitige Anordnung der Kontakte entsteht eine gleichmäßige Oberfläche ohne die typischen sichtbaren Leiterbahnen auf der Vorderseite.

Das sorgt für eine dezente, schwarze Optik, die sich optisch gut in viele Dächer integrieren lässt.

Verhalten bei Teilverschattung

Auch das Verhalten bei Verschattung ist bei der Auswahl von Solarmodulen ein wichtiger Punkt. AIKO nennt für seine ABC-Module eine optimierte Leistung bei Teilverschattung.

Allerdings bedeutet das nicht, dass Verschattung keinen Einfluss mehr auf die Stromproduktion hat. Wie stark sich beispielsweise ein Schornstein, ein Baum oder ein benachbartes Gebäude auswirkt, hängt von der jeweiligen Situation und der gesamten Anlagenplanung ab.

Deshalb sollten mögliche Schattenbereiche bereits bei der Planung berücksichtigt werden.

Temperaturverhalten

Solarmodule sind im Betrieb unterschiedlichen Temperaturen ausgesetzt. Steigt die Temperatur der Solarzellen, kann die elektrische Leistung sinken.

Der Temperaturkoeffizient gibt an, wie stark sich die Leistung bei einer Temperaturänderung verändert. Für die AIKO Neostar 3S+ gibt der Hersteller einen Temperaturkoeffizienten der maximalen Leistung von -0,26 % pro Grad Celsius an.

Dieser Wert ist eine technische Kenngröße und sollte immer im Zusammenhang mit anderen Modulen und den jeweiligen Einsatzbedingungen betrachtet werden.

AIKO Neostar 3S+: Die 480-W- und 485-W-Module im Überblick

Bei Lumina Solar kommen unter anderem die AIKO Neostar 3S+ Module mit einer Leistung von 480 und 485 Watt zum Einsatz.

Beide Varianten gehören zur Neostar-3S+-Serie und verfügen über die N-Typ-ABC-Zelltechnologie. Außerdem besitzen sie einen Glas-Glas-Aufbau. Dabei befinden sich die Solarzellen zwischen zwei Glasscheiben.

Die wichtigsten technischen Daten im Überblick:

Eigenschaft480-W-Modul485-W-Modul
HerstellerAIKOAIKO
ProduktserieNeostar 3S+Neostar 3S+
Nennleistung480 Wp485 Wp
ZelltechnologieN-Typ ABCN-Typ ABC
Modulwirkungsgrad24,0 %24,3 %
BauweiseGlas-GlasGlas-Glas
Anzahl der Zellen108108
Abmessungen1.762 × 1.134 mm1.762 × 1.134 mm
Gewichtca. 24,2 kgca. 24,2 kg

Die beiden Varianten unterscheiden sich vor allem durch ihre Nennleistung und den angegebenen Modulwirkungsgrad. Das 485-W-Modul stellt unter standardisierten Testbedingungen eine etwas höhere Leistung bereit.

Wichtig ist: Die Wattzahl beschreibt die Leistung eines einzelnen Moduls unter festgelegten Testbedingungen. Wie viel Strom eine komplette Photovoltaikanlage im Alltag erzeugt, hängt zusätzlich von der Dachausrichtung, der Neigung, möglichen Verschattungen und weiteren technischen Faktoren ab.

Worauf kommt es bei der Auswahl der Solarmodule an?

Ein hoher Wirkungsgrad oder eine bestimmte Zelltechnologie allein entscheiden nicht darüber, welches Solarmodul am besten zu einem Gebäude passt.

Bei der Planung einer Photovoltaikanlage müssen verschiedene Faktoren berücksichtigt werden:

  • Verfügbare Dachfläche: Wie viele Module können auf dem Dach installiert werden?
  • Dachausrichtung und Neigung: Wie sind die Bedingungen für die Sonneneinstrahlung?
  • Verschattung: Gibt es Bäume, Schornsteine oder andere Hindernisse?
  • Strombedarf: Wie viel Strom wird im Haushalt benötigt?
  • Technische Abstimmung: Passen Module, Wechselrichter und gegebenenfalls Batteriespeicher zusammen?
  • Optische Wünsche: Welche Moduloptik passt zum Gebäude?

Erst wenn diese Punkte gemeinsam betrachtet werden, lässt sich beurteilen, welche Module für eine Anlage sinnvoll sind.

AIKO-Solarmodule bei Lumina Solar – individuelle Lösungen für unsere Kunden

AIKO-Solarmodule direkt bei Lumina Solar auf Lager

Die AIKO Neostar 3S+ Solarmodule mit 480 und 485 Watt gehören zu unserem Angebot und sind bei Lumina Solar bereits auf Lager. Dadurch können wir bei passenden Projekten zeitnah mit der weiteren Planung und Installation der Photovoltaikanlage beginnen.

Die Verfügbarkeit der benötigten Module ist ein wichtiger Faktor bei der Projektplanung und kann dazu beitragen, unnötige Wartezeiten zu vermeiden.

Die AIKO Neostar 3S+ Solarmodule mit 480 und 485 Watt gehören zu unserem Angebot bei Lumina Solar. Mit ihrer ABC-Zelltechnologie und der Glas-Glas-Bauweise bieten sie eine moderne Lösung für die Installation einer Photovoltaikanlage.

Dabei ist uns wichtig, dass nicht jede Anlage gleich ist. Jedes Dach bringt andere Voraussetzungen mit und auch die Wünsche unserer Kunden können unterschiedlich sein.

Bei Lumina Solar legen wir Wert auf eine individuelle Planung jeder Photovoltaikanlage. Dabei berücksichtigen wir neben den baulichen Gegebenheiten auch die Wünsche und Vorstellungen unserer Kunden. Die Auswahl der passenden Solarmodule erfolgt daher immer im Rahmen der jeweiligen technischen und projektspezifischen Möglichkeiten.

Unser Ziel ist es, für jedes Gebäude und jeden Kunden eine passende Photovoltaiklösung zu finden – abgestimmt auf die baulichen Gegebenheiten, den persönlichen Strombedarf und die individuellen Vorstellungen.

Fazit: ABC-Technologie als interessante Entwicklung bei Solarmodulen

Die ABC-Technologie von AIKO unterscheidet sich durch die rückseitige Anordnung der elektrischen Kontakte von vielen herkömmlichen Solarzellen. Dadurch bleibt die Vorderseite weitgehend frei von sichtbaren Leiterbahnen. Das ermöglicht eine gleichmäßige Optik und bietet Potenzial für einen hohen Modulwirkungsgrad.

Die AIKO Neostar 3S+ Module mit 480 und 485 Watt verbinden diese Zelltechnologie mit einer Glas-Glas-Bauweise. Ob sie die passende Wahl für ein bestimmtes Dach sind, hängt jedoch immer von den individuellen Voraussetzungen und der gesamten Anlagenplanung ab.

Wer eine Photovoltaikanlage plant, sollte deshalb nicht nur auf die Wattzahl oder den Wirkungsgrad einzelner Module achten. Entscheidend ist das Zusammenspiel aller Komponenten und eine Lösung, die zum eigenen Zuhause und Strombedarf passt.

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